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Internetausbau: Vertrag mit Telekom unterzeichnet

20.12.2016
Der Vertrag zum Internetausbau in allen drei Collenberger Ortsteilen ist unter Dach und Fach. Bürgermeister Karl Josef Ullrich unterzeichnete in Anwesenheit des Regionalmanagers der Deutschen Telekom, Peter Flory, den Kontrakt.

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In der ersten Runde des landkreisweiten Ausschreibungsverfahrens über das staatliche Förderprogramm hatten sich zwar technische Lösungsvarianten ergeben, aber kein Anbieter gefunden. In der zweiten Runde gewann die Telekom das Verfahren.

Der Konzern entschied, das Breitbandnetz in eigenem wirtschaftlichen Interesse auszubauen, ohne öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen. Bis Ende 2017 können rund 1000 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde nutzen.

Die Telekom wird rund acht Kilometer Glasfaser verlegen und sechs Verteiler aufstellen. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass nicht nur Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, sondern auch Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud.
»Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Energie und Wasser«, sagt Karl Josef Ullrich, Bürgermeister von Collenberg. »So sichert sich unsere Gemeinde einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.«

Die Telekom steige nun, so der Regionalmanager, in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel würden eine Tiefbaufirma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt seien, erfolge die Anbindung ans Netz der Telekom. Der Ausbau dauere in der Regel zwölf Monate. Anschließend könnten die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen.
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler werde das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt, das für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sorge. Die Verteiler würden zu Multifunktionsgehäusen umgebaut und somit zu Mini-Vermittlungsstellen. Je näher dann der Kunde am Verteiler wohne, umso höher sei die Übertragungsrate.

                                                                                                                                                                                                                                                                      Text: Peter Mayer

                                                                                                                                

Kategorien: Pressemitteilung Gemeinde Collenberg